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Forschungsziele

Die Energiefrage ist zweifellos das größte Problem, dem wir heute gegenüber stehen. Der Anteil des Weltenergieverbrauches, welcher auf Gebäude direkt zurückzuführen ist, beträgt ca. 50%. Berücksichtigt man noch den Anteil, welchen Gebäude in den restlichen 50% (Verkehr und Industrie) indirekt verursachen, ist der Gesamtanteil weit höher.

Die Lösung dieses Problems wird nur bedingt im Erschließen von neuen Energiequellen - ob regenerativ oder nicht - bzw. in der Optimierung von technischen Anlagen in Gebäuden gefunden werden können. Beide Ansätze sind wichtig. Weitaus wichtiger jedoch ist es, den Energiebedarf zu senken. Auch hier wird das nicht mit einer Herabsetzung des Lebensstandards in den entwickelten Ländern oder mit einerm Verzicht auf eine Angleichung des Lebensstandards in den Entwicklungsländern einhergehen können.

Der Schwerpunkt unserer Forschung wird daran gelegt, in noch unerschlossenes fachliches Neuland bei der ganzheitlichen Planung von Gebäuden vorzustoßen, mit dem Ziel die Energieeffizienz und Behaglichkeit zu maximieren. Computersimulationen stellen den methodischen Schwerpunkt der Forschung dar. Aktuelle Forschungsprojekte sind u.a. "Form follows Energy", "The Role of Tall Buildings in the Substainability of European Cities", "Energieeffiziente Lüftung von Bürogebäuden" und "High Technology Double Skin Building Envelopes".